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Burgen und Schlösser, Ruinen in der Umgebung

Zipser Burg

Spišský hrad (Zipser Burg) ist die mächtigste Mittelalterburg im Mitteleuropa. Sie entstand im zwölften Jahrhundert, auf dem Platz älterer slawischer Burgstätte. In der ersten Hälfte des 13.-ten Jahrhunderts war sie mit der Steinfestigung geschützt und darum widerstand sie auch dem Tatareneinbruch im Jahr 1241. Noch in demselben Jahrhundert haben italienische Meister, die auch bei dem Aufbau der Zipser Kapitel assistierten, die Burgbefestigung verstärkt. Aus 13.-tem Jahrhundert stammt auch prächtiger romanischer Palast, zylindrischer Turm, romanisches Tor und auch heute nicht mehr existierte romanische Kapelle.

In 14.-tem Jahrhundert, wenn Ľudovít, der Sohn von Karol Robert aus dem Geschlecht Anjou herrschte, wurde die Zipser Burg um den Mittelburghof mit dem Eintrittstor und Barbakan vergrößert. In der Hälfte des 15.-ten Jahrhunderts wurde in der Burg der Untenburghof aufgebaut. Seine Entstehung hängt mit dem Aufenthalt der Armee von Jan Jiskra aus Brandys. Dieser Heerführer verteidigte nach dem Tod des Königs Sigismund im Jahr 1437 unvolljährigen ungarischen König Ladislav Pohrobok /1445- 1457/ verteidigt.

Ursprüngliche Königsburg gehörte mehreren Herrschergeschlechtern. Seit dem Jahr 1464 gehörte sie der Familie Zápolski, in der ersten Hälfte des 16.-ten Jahrhunderts der Familie Thurzo und ihr letzter Besitzer war nach dem Jahr 1636 die Familie Csaky. Die besaßen die Burg bis ins Jahr 1945. Nach dem Feuer im Jahr 1780 erlitt die Burg große Schäden, sie war nicht mehr erneuert und sie kam fortlaufend herab. Seit dem Jahr 1970 verlaufen auf der Burg mächtigste Konservationsarbeiten. Ein Bestandteil der Burg sind archäologische und historische Expositionen aus den Burggeschichten, sowie die Exposition der mittelalterlichen Waffen und Feudaljustiz.

Seit dem Jahr 1993 kamen die Zipser Burg, zusammen mit der Umgebung (Zipser Kapitel, der Stadtplatz in der Stadt Spišské Podhradie und die frühgotische Kirche im Dorf Žehra) in die Sammlung des Weltkulturerbes Unesco.

Öffnungszeiten:
Mai - September täglich 8,30 - 19,00 Uhr, Oktober, täglich 8,30 - 18,00 Uhr
Tel.: 0042153/4541336
web: http://www.slovakiatravels.com

Hrabušice - Marcelov hrad (das Dorf Hrabušice - die Burg mit dem Namen Marcel)

Heute schon eine Burgruine, die sich auf dem Hügel Zelená hora /grüner Hügel/ im Slowakischen Paradies ausbreitet. In der ersten Hälfte des 13.-ten Jahrhunderts gab der ungarische König Belo IV. den Hügel Zelená hora irgendeinem Herrn mit dem Namen Marcel, damit er hier eine Steinburg aufbaute. Die Burg hat einen großen Burghof, unter dem Eintrittstor mit dem Turm war der Graben. Im Jahr 1453 besetzten die Burg die Soldaten aus Tschechei sog. „bratrici“ und sie bauten hier ein Lager auf. Nach dem Abzug der Soldaten rissen die Bewaffneten der Stadt Levoča im Jahr 1462 die Burg nieder und zerstörten die Befestigung. Bis heute finden wir hier nur die Reste der Gründe und Schanzen.

Übermeerhöhe: 654 Meter

Zutritt: mit gelber Markierung von der Stelle Hrdlo Hornádu (das Beginn der Trasse Durchbruch von Hornád)

Kastell im Dorf Markušovce

Das Kastell ließ Frantisek III. Mariassy im Jahr 1643 erbauen. Das Kastell hat ein rechteckiges Gebäude mit zwei Erdgeschossen, an den Ecken mit vier Rundbasteien. Die Renovierung dieses Kastells wurde im Rokokostil in den Jahren 1770- 1775 realisiert. Im Jahr 1778 war gegenüber dem Kastell eine Sommersiedlung sog. „Dardanely“ zugebaut. Dieses Gebäude, hinter einem schönen Garten ist Zweietagepavillon mit reicher Stuckatur mit musikalischen Themen von Meister Schwarz aus dem Dorf Podolínec und mit mythologischen Motiven des Malers N. Sohr. In der Gleichzeitigkeit befindet sich im Kastell das Möbelmuseum und im Sommerpavillon die Exposition der musikalischen Instrumente.

Zutritt: das Kastell befindet sich direkt an der linken Seite der Hauptstraße (von der Stadt Spišská Nová Ves) im Dorf Markušovce.

Öffnungszeiten: (gilt für beide Gebäude)
Mai - Oktober: Dienstag - Sonntag 9,00 – 17,00 Uhr
November - April: Dienstag - Freitag 8,00 – 16,00 Uhr, Sonntag 8,00 – 16,00 Uhr

Kontakt:
Kaštieľ, Michalská 59, 05321 Markušovce
Tel.: 0042153/4498421, 0042153/4498212
fax: 0042153/4426785
E-Mail: muzspisa(at)sisoft.sk
web: www.muzeumspisa.com

Die Exposition des historischen Möbels: Ihr Ziel ist es auf die Entwicklung und die Möbelkunst sowie die Interieurnachträge seit 17.-tem bis den Beginn des 20.-sten Jahrhunderts hinzuweisen.

Die Exposition der Tastenmusikinstrumente: Das Ziel der Exposition ist die Entstehung, die Entwicklung und die Typsvertretung der Tastenmusikinstrumente anzunähern und auf die Handfertigkeit und Schaffenslust damaliger Meister hinzuweisen. Hier werden auch die Konzerte klassischer Musik mit der Ausnutzung der Exponate gehandelt.

Die Renaissanceburg wurde im Jahr 1284 dem Herrschergeschlecht aufgebaut. Am Beginn des 16.-ten Jahrhunderts war die Burg umgebaut und vergrößert. Sie hat eine Gestalt des unregelmäßigen Vierflügelbaus mit vier Rundbasteien. Im Jahr 1773 zerstörte die Burg Feuer und im Jahr 1789 wurde sie renoviert. Später verlor sie an dem Belang und sie ist verwahrlost. Die Ruine der Burg befindet sich bei der Kirche auf dem Hügel im Zentrum des Dorfes Markušovce.

Stadtburg Kežmarok (Käsmark)

Beginn des Aufbaus der Burg ist mit der Existenz der Stadtbefestigung zusammen verbunden. Ihr Bestandteil wurde nach dem Jahr 1436 die Umfassungsmauer mit den Basteien. Die Burg ließ im Jahr 1462 der Herrscher Imrich Zápolski aufbauen. Ursprünglich stand hier eine Ortschaft mit der Kirche von sankt Alžbeta, aber diese Stelle ließ er demolieren. Im Jahr 1575 brannte die Burg nieder. Nachdem sich auf der Burg im Jahr 1583 die Familie Thököly angesiedelt hatte, baute sie die Burg als das Renaissanceschloss um. Die Burg wurde danach wieder im 17.-ten Jahrhundert umgebaut. Im Jahr 1670 besetzten die Burg die Kaisersoldaten. Seit dem Jahr 1720 gehörte die Burg der Stadt und die Stadt errichtete hier die Kasernen, das Stadtspital und die Textilmanufaktur.

Am Burghof ist eine Gedenktafel aus dem zweiten Weltkrieg. In den Jahren 1962 - 1985 wurde in der Burg die Generalrenovierung realisiert. Im Jahr 1931 war hier das Museum errichtet.

Öffnungszeiten:
Oktober - April: Montag - Freitag 8,00 - 15,00 Uhr, Samstag - Sonntag /nur auf die Bestellung, Mai - September: Dienstag - Sonntag 9,00- 16,00 Uhr

Kontakt:
Mestský hrad
Hradné námestie 42, 06001 Kežmarok
Tel.: 0042152/4522618, 0042152/4522619
fax: 0042152/4523526
E-Mail: lektori(at)stonline.sk
web: www.kezmarok.com

Gelnica (Gölnitz)

Die Ruinen der Burg Gelnica /der Name der Stadt/ liegen auf dem Hügel „Zamčisko“ /der Schlosshügel/. Wahrscheinlich wurde die Burg nach dem Tatareinbruch für die Wehr der Königsrechte aufgebaut. Im Jahr 1465 war die Burg in den Händen der Familie Zápolski, später der Familie Thorzo und der letzte Besitzer war die Familie Csaky. In den Zeiten der Herrschaft der Familie Thurzo wurde die Burg umgebaut. Die Burg eroberten im Jahr 1685 die Aufständischen der Tököly Armee. In diesen Kämpfen brannte die Burg nieder und verwahrloste sie.

Übermeerhöhe: 425 Meter.
Zutritt: Die Ruinen befinden sich auf dem Hügel, hinter der Stadt. Der Aufstieg dauert ungefähr eine halbe Stunde.