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Die Canyons

Das Canyon Biely potok / Der Weiße Bach /

Der Bach Biely potok ist rechtseitiger Nebenfluss des Flusses Hornad. Er quellt auf dem Gebiet des Slowakischen Paradieses, in nordlichen Hängen der Hochebene Geravy, in einer Höhe von etwa 900 Meter ü. d. M. Auf seinem Oberstrom ist das Wasserbäcken mit dem Namen Klauzy, das in der Vergangenheit für die Holzschwemmung diente. In den Triaskalksteinen, durch die der Bach Biely potok, besonders im unteren und mittelen Strom durchfließt, schuf er kurze, aber sehr interessante Canyonsabschnitte. Neben dem Bach Biely potok führt der grüne touristische Waldfussweg. Das Gebiet liegt in der Nationalnaturreservation „Kysel“.

Das Canyon Velka Biela voda / Das Großweißwasser/

Es ist der kurze, aber sehr interessante Abschnitt des Stromes Velka Biela voda. Dieser Bach ist der mächtigste Hornadzufluss auf dem Gebiet des Slowakischen Paradieses. Der Bach Velka Biela voda quellt in nordlichen Hängen des Sattels Kopanec. Durch den Weg ins Tal nimmt fortlaufend Zuflüsse auf und schafft das Wasserbacken mit dem Namen Blajzloch und die Schluchten Velky und Maly Sokol, Piecky, Zadna diera und Sucha Bela. Das Canyon Velka Biela voda liegt im Teil zwischen dem Toristzentrum Podlesok und dem Dorf Pila. Es führt durch den grünen touristichen Waldfussweg.

Das Canyon Prielom Hornadu /Der Hornaddurchbruch/

Dieses Canyon ist ungefähr 16 Kilometer lang. Es beginnt bei der Mündung des Baches Velka Biela voda - sog. Hrdlo Hornádu / Hornadhals/ und endet vor dem Dorf Smizany. Der Fluss Hornad schuf hier das Canyontal. Seitliche Kämme und Gipfel sind hier in einigen Stellen in der Höhe von mehr als 300 Meter über der Wasserfläche. Dank seiner touristischen Historie hat dieses Canyon die Sonderposition unter den Naturwerten des Slowakischen Paradieses. Der Vorgänger des Hornadflusses floss in den Zeiten „jünger Neogen“ durch den flatten Fußboden des heutigen Hornadtalkessels, zirka um 150 Meter höher. In den Zeiten, um die Wende des Neogens und des Quartaers stieg das Gebiet des Slowakischen Paradieses, das Hornadtalkessel fiel. Der Fluss Hornad wurde in die Unterlage seines Stroms eingeschnitten, und so schuf er nicht nur das Canyon, aber auch die Zuflüsse Lesnica, Velka Biela voda und Biely potok mit den Wasserfällen und Kaskaden. Das Canyon Hornaddurchbruch ist ein ausdrucksvolles Landganzes mit vielen wirksamen Steingebilden - Tomasovsky vyhlad /Tomaschauer Aussicht/, Ihla /Nadel/ und Kazatelnica /Kanzel/. Dieses charakteristische Relief beeinflusst im beträchtlichen Mass das Mikroklima des Gebietes und wirkt auf die Gattungszusammensetzung der Pflanzengemeinschaft, die sich mit großer Buntheit präsentiert.

Der erste Übergang durch den Hornaddurchbruch durch seine gefrorene Wasserfläche wurde im Februar 1906 realisiert. Im Juli dieses Jahres schwemmten B. Hajtsch und L. Hajtsch auf einem primitiven Floss vom Dorf Hrabusice /das Teil Hrdlo Hornadu/ zum Dorf Smizany /das Teil Smizianska Masa/ ab. Das Canyon Prielom Hornadu wurde teilweise bis ins Jahr 1974 zu Verfügung gestellt. In diesem Jahr wurde hier der Etappeaufbau des Waldwegs des Bergwachtdienstes beendet.

Im Verlauf des Weges findet man hier 7 Metallbrückchen und Stege, ungefähr 320 Meter  Ketten in den exponierten Steinwälden, 140 Steigeisen, 70 Meter Holzstege aufgebaut. So wurde ein von den atraktivsten touristischen Wegen im Slowakischen Paradies zur Verfügung gestellt.

Das Canyon Prielom Hornadu ist die Nationalnaturreservation mit dem Ausmaß von 290 Hektar. Neben dem Hornadfluss führt der blaue touristische Waldfußweg.   

Das Canyon Stratena

Ein kürzer, aber sehr romantischer Canyonsabschnitt des Oberstroms des Hnilecflusses zwischen den Dörfern Stratena und Dobsinska ladova jaskyna /die Eishöhle von Dobsina/. Ursprünglich führte hier eine Straße, aber durch den Aufbau des Tunnels bei dem Dorf Stratena wurde das Teil der Straße auch für die Fußgänger zugänglich gemacht. In den Jahren des slowakischen Nationalaufstandes verliefen hier bei der Mündung des Tunnels heiße Kämpfe. Durch das Gebiet führt der rote Fussweg.

Das Canyon Tiesnavy /die Talengen/

Das Canyonstälchen südlich vom Dorf Stratena zwischen den Hochebenen Pelc und Hanesova. Den Übergang dadurch ermöglichen technische Hilfsmittel. Durch dieses Canyon führt der blaue Waldfussweg.